Der Weltenring

Weltenbau

Meine Herangehensweise

Wikipedia sagt zu Weltenbau bzw. fiktives Universum:

"Ein fiktives Universum (auch fiktive Welt, fiktiver Ort oder Fantasiewelt) ist eine fiktionale Realität, die sich durch mehr oder minder große Abweichungen von der Realität unterscheidet. Diese Abweichungen können zum Beispiel lediglich in der Existenz von Fantasiefiguren wie Sherlock Holmes bestehen, bis hin zu grundlegend unterschiedlichen Welten wie der Scheibenwelt oder Narnia, in denen mitunter Magie existiert oder aber Naturgesetze anderweitig außer Kraft gesetzt werden bzw. variieren. Im weitesten Sinne spielt damit jede Fernsehserie, jeder Spielfilm, jeder Roman, jedes Comico. Ä. in einem fiktiven Universum, das bei Fernsehserien auch Serienuniversum genannt wird. In einem engeren Verständnis werden jedoch vor allem umfangreich von der Realität abweichende fiktive Universen als solche wahrgenommen. Solch ein fiktives Universum kann eine Vielzahl fiktiver Orte umfassen, kann aber auch aus lediglich einem oder gar keinem fiktiven Ort bestehen."

Als großer Fan von SciFi und Fantasy in Büchern, Filmen, Serien und Computerspielen, kommt man natürlich immer wieder in Kontakt mit fiktiven Welten. Eine gute, stimmige und spannende Welt kann bei mir bis zu einem gewissen Grad sogar über gar nicht mal so gute Geschichten hinweghelfen. Meine erste "wow" Welt war auf jeden Fall Mittelerde, im Herrn der Ringe liebte und liebe ich die ganzen kleinen Details am Rande, Andeutungen von Geschichten und Tiefe auf die meist überhaupt nicht weiter eingegangen wurde. 
Davor kanne ich fast nur Hohlbein und dort wurde (gefühlt wie leider meist in Fantasy) jedes beifällig erwähte Detail im Laufe der Geschichte dann auch relevant. 

Auch hatte ich oft ein Problem mit den Welten, ander wie Tolkiens irgendwie mythisch angehauchtes Mittelerde waren die meisten Fantasywelt sehr klar beschrieben und definiert, die Gesellschaft und das Setting wirkten dann aber immer irgendwie unglaubwürdig und mit viel zu wenig Tiefe oder Geschichte. Fantasywelten orientieren sich nach meinem Gefühl immer mehr nur an anderen Fantasywelten und nicht mehr an der Realität und verliehren dadurch so viele Möglichkeiten...

Als ich dann noch auf die Weltenbastler aufmerksam gemacht wurde, war mir klar das ich das auch versuchen möchte bzw eigentlich immer schon im kleinen Rahmen als Einschlafhilfe gemacht habe aber nie wirklich organisiert und "aufbauend".


Der Anfang
Mir war von Anfang an klar, das ich etwas "Anderes" machen wollte und nicht die 0815te Kopie von Mittelerde. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Setting und landete rechnt schnell beim Weltenring den ich dann hin und her schob um dann beim Weltenwesen zu landen das ich in der Form eigentlich noch immer habe.

Eine Art Steampunk-Raumfahrt war ohne das Überwinden der Gravitation wie wird es bei Planeten haben, ebenfalls denkbar und meine Ideen gingen dann schnell zu einem großen Steampunk-Weltraum-Empire welches durch die technische Überlegenheit andere Welten beherrschte und teils fast als Götter auftrat. U.a. auch mein erster Versuch ein Fantasyklichee (in dem Fall die seltsamen Fantasy-Götterhimmel) etwas auf die Schippe zu nehmen, auch wenn das natürlich nichts Neues ist.

Ich habe dann auch gleich mal eine Karte gemacht (diese mache ich immer sehr schnell und gerne), Länder eingezeichnet und angfangen das erste etwas auszuarbeiten, nur damit mir die schiere Menge an noch offenen Punkten dann irgendwann die Motivation gefressen hat und das ganze eher unter gegangen ist...

Ein weiterer Grund für die ganze Sache war auch immer wieder mal, das ich gerne besser zeichnen wollen würde und das eigentlich als tolle Möglichkeit gesehen habe mich weiter zu Motivieren und mich auch mit Ideen zu versorgen...


Weitere Schritte
Immer wieder hatte ich "Bastelmotivation" und habe mich immer wieder an unterschiedlichen Elementen versucht, so entstand der Quallenwald in relativ kurzer Zeit und ist mehr oder weniger so geblieben, auch wenn ich ihn eigentlich in jedem bisherigen Settingsversucht "recycelt" habe, aktuell hat er grad eine sehr wichtige Position. 
Dann hatte ich mal die Idee eines "Landriffs" da ich Korallenriffe unglaublich spannend finde, diese Idee wurde mir dann aber von Camerson Avatar vorweggenommen bevor ich sie ausarbeiten konnte.
ich habe eine modellierte Idee von 3-beinigen Tieren angefertig, aber bisher nicht mehr weiter verfolgt und eine reine Wasserwelt auf der riesiger Seetang schwimmende Inseln bilden auf denen sich eine Art Humanoide entwickelt haben die irgendwie vom Seepferdchen abstammen.

Ich begann mich dann auch merklich intensiver mit diveren Themen zu befassen. Archäologie, Evolution, Religionen, Märchen etc. In dem Zuge stellte ich mir eine große Liste an spannenden religiösen Themen und Mythen zusammen die sich teils in mehreren Religionen fanden. Allerdings in meinem damaligen Wiki welches mit dem damaligen Provider mit seinem Konkurs oder wasauchimmer komplett verschwanden...

Dann wagte ich mich an einen neuen Versuch einer kompletten Welt, dieses Mal mit der Idee kleiner anzufangen, eine Stadt ausarbeiten, deren aussehen und Geschichte und dann nach und nach um Religion(en), Nachbarstaaten etc. zu erweitern. Da mich das Florenz der Renaissance sehr fasziniert, wollte ich das erst mal zum Vorbild nehmen...



Aktueller Stand
Wie man sich vielleicht denken kann, ist auch das wieder im Sand verlaufen, auch wenn ich die Idee mit der Stadt um die herum ich die Welt basteln will, weiter beibehalten habe. Aktuell sollte die Stadt eher eine Mischung ausch Schweiz, England, USA und Florenz werden, u.a. wollte ich damit anfangs Jahr die ganze Flüchtlingsthematik etwas überspitzt aufarbeiten, da wurde ich leider von der Realität überrannt. -.-
Gleichzeitig ist das ein Thema das sich durch die ganze Menschheitsgeschichte zieht, also eigentlich sowieso immer aktuell ist.

Die andere Idee die ich ggf. hier noch einbauen möchte, sind die Dinoiden, humanoide Dinosaurier. Diese würde ich im ersten Schritt komplett menschlich machen um erst mal einen Anfang zu haben und dann wohl versuchen einige Eigenschaften zu verändern um zu schauen wie sich das auf die Gesellschaft auswirkt.